Servicehund

welpeUm eine besonders gute Bindung zwischen Assistenzhund und seinem endgültigen Herrchen oder Frauchen zu bekommen, lernen sich bei mir Mensch und Hund schon nach der Welpenauswahl kennen. Hier auf den Fotos sind das Frank und Willow. Der Welpe lernt auch sein eigentliches Zuhause ganz früh kennen. Das heißt, bei Frank zu übernachten , oder sogar mal ein paar Tage bei ihm zu verbringen ist für Beide schön und für den Bindungsaufbau immens wichtig. So meistern sie zusammen behutsam ihre ersten Aufgaben, lernen sich wirklich kennen und wachsen so zu einem wunderbaren Team zusammen.


assistenzhund_trainingWie ein Hund “denkt und fühlt” also, worauf es beim Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund ankommt lernen die Menschen theoretisch bei mir und praktisch durch die Arbeit mit meinen Althunden. So haben beide Seiten genügend Zeit sich aufeinander einzustellen, Fehler zu machen, denn nur aus solchen lernt man, sich genau kennenzulernen und so zu einem selbstbewussten und gutem Team zu werden. Hier sieht man, wie Frank und Ada arbeiten. Bei dieser Zusammenarbeit sammelt er Erfahrungen und Kenntnisse, die ihm dann bei der Führung seines eigenen Hundes sehr viel nützen. Denn ein Hund ist nur so gut, wie man ihn führt. Die Sicherheit , die Frank bei der Arbeit mit Ada bekommt, kann er dann bei seinem Hund mit einbringen.


assistenzhund_draussenAlles was sein Hund bei mir lernt, lernt er Schritt für Schritt unter meiner Anleitung auch bei Frank. Hier üben wir gerade das am Rollstuhl laufen und das angeben heruntergefallener Gegenstände mit der Ablenkung eines Wochenmarktes.Hier sehen Sie drei sehr wichtige Kommandos aus der Servicehundearbeit. Punktgenau an Etwas ziehen, zielgerichtet Etwas mit der Schnauze drücken und Etwas mit der Pfote betätigen. Diese Fähigkeiten benötigt der Hund, um im Alltag Dinge, wie z.B. Schubladen und Türen zu öffnen, zu schließen, Alarm auszulösen, Hilfe zu holen, Licht oder andere Dinge an- und auszuschalten, beim Ausziehen oder beim Einkauf zu helfen und vieles mehr, erledigen zu können und so seinem Herrchen eine große Hilfe zu sein.


Auf den ersten 6 Bildern sehen Sie drei sehr wichtige Kommandos aus der Servicehundearbeit: punktgenaues Ziehen mit der Schnauze, zielgerichtetes Drücken mit der Nase und zielgerichteter Einsatz der Pfote. Diese Fähigkeiten benötigt der Hund für verschiedene Bereiche im Alltag, wie z.B. Reißverschlüsse, Schubladen und Türen öffnen und schließen, Alarm auslösen, Hilfe holen, Licht oder andere Dinge an- und ausschalten, beim Ausziehen oder beim Einkauf helfen und vieles mehr, um so seinem Menschen eine große Hilfe zu sein.


Auf den darauf folgenden 12 Bildern ist eine Handlungskette zu sehen: Hier ist der Hund in seiner Ausbildung schon einen großen Schritt weiter, denn er braucht nicht mehr für jeden seiner Teilschritte (Tür auf, Schublade auf, Schlüssel holen, Apportieren, Schublade zu, Tür zu….) ein Kommando, sondern führt diese Teilschritte nach nur einem Kommando (“Bring Schlüssel”) selbstständig aus.

Mir ist wichtig, dass der Hund das Erarbeitete früh in die Praxis umzusetzen lernt, sich vielen verschiedenen Situationen stellt und so langsam zu einem selbstbewussten und wirklich freudig arbeitenden Partner heranwächst.